Dennis berichtet von der AstA-Sitzung am 28.3.2011
Die letzte Sitzung des AStA war vor allem durch die nichtöffentliche Debatte um die Neubesetzung der Referate mit dem Schwerpunkt Kultur, IT, Ausländische Studierende sowie Umwelt und Verkehr geprägt. Für zwei Stellen konnten wir uns auf Kandidaten einigen (IT und Ausländische Studierende), die beiden anderen Referate werden neu ausgeschrieben. Ein wichtiges inhaltliches Thema war die Diskussion um die studentische Positionierung zur Umsetzung des Deutschlandstipendiums an der Eberhard-Karls-Universität. Dabei zeigt sich, dass dieses im Grundsatz richtige und sinnvolle Projekt in der Verwaltungspraxis erhebliche Probleme verursacht. Die Auswahl sollte dem Gesetzestext entsprechend nicht allein an Hand des Notendurchschnitts, sondern auf einer differenzierten Bewertung erfolgen, die eine fächerspezifische Einordnung der Noten vornimmt und vor allem auch gesellschaftliches Engagement einbezieht. Über diese Positionen bestand im AStA Einigkeit, auch wenn ich einer Quotenregelung, die mehrheitlich positiv gesehen wurde, grundsätzlich skeptisch gegenüberstehe. Berichtenswert ist darüber hinaus, dass auch die Mittelverwendung des AStA im Zuge der routinemäßigen Überprüfung der Universitätsfinanzen durch den Landesrechnungshof geprüft wurde. Die Mitarbeiter des Landesrechnungshofes hatten dabei keine wesentlichen Punkte zu bemängeln; Verschwendung von öffentlichen Geldern findet hier also definitiv nicht statt. Es wird sich zeigen, ob dies auch nach einer radikalen Reform der Studentenvertretung durch die neue zu erwartende Regierungskoalition in Baden-Württemberg so bleiben wird…
Link zum AStA: http://www.asta.uni-tuebingen.de

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